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geschrieben von Thomas Breves
02 Nov 2018

Köhrmann-Sieben hofft gegen Großwallstadt auf den zweiten Auswärtssieg der Saison

© Timon Schneider/Archiv

Das Sporthotel In Großwallstadt ist der Anlaufpunkt für so ziemlich jedes weiter entfernte  Auswärtsspiel der Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV. Die angegliederte  Trainingshalle ist nach der Nordfrost-Arena so etwas wie das zweite Wohnzimmer für die Köhrmann-Sieben. Neu ist an diesem Wochenende allerdings, dass die Mannschaft am Sonnabend vom Hotel zur Arena, wo das Punktspiel stattfindet, eigentlich laufen kann. Gastgeber ist um 19.30 Uhr der TV Großwallstadt. Der Verein trägt einen der ganz großen Namen im Handballsport, hat allerdings auch eine krisengeschüttelte Zeit hinter sich.

 

Vielleicht kommt es deshalb nicht von ungefähr, dass die Mannschaft  vor allem über den Kampf  und die mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolg kommt. Tatsächlich hat der Aufsteiger aus der Dritten Liga bislang nahezu alle Punkte in der heimischen Untermainhalle in Elsenfeld eingefahren. Zwei Siege stehen da auf der Habenseite des aktuellen Tabellenachtzehnten. Geht es nach WHV-Trainer Christian Köhrmann, darf das auch am Ende des elften Spieltages so bleiben. „Mit einem Sieg können wir die ein gewaltiges Stück hinter uns lassen“, sagt er, „wir wollen da was reißen.“ Vielleicht ist deshalb auch der Druck minimal größer als in anderen Auswärtsspielen. Dennoch möchten die Wilhelmshavener nur allzu gerne beweisen, dass der doppelte Punktgewinn in Essen keine Eintagsfliege in fremder Halle war. 

 

Das Erfolgsrezept ist klar: „Man muss es mehr wollen als der Gegner. Wir müssen über Emotionen kommen, über den Kampf – erst dann kommt das Handballspielen.“ Aber auch das sollten seine Mannen gut beherrschen, denn in den Reihen der Großwallstädter stehen erfahrene Akteure – so zum Beispiel Michael Spatz, der nach dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga vom TBV Stuttgart zurückkehrte. Die Brüder Lars und Tom Spieß kamen 2016 von der DJK Rimpar Wölfe. Sie bilden das Abwehr-Zentrum des TVG. Florian Eisenträger indes blieb den Großwallstädtern auch nach dem Abstieg aus der Erst- in die Drittklassigkeit erhalten. „Er war zuletzt verletzt. Mal schauen, ob er spielen kann“, erzählt Christian Köhrmann. Verletzt war auch Wilhelmshavens Rutger ten Velde. Gegen den  Hamburger SV war der Linksaußen umgeknickt. In den vergangenen Tagen hatten die Physiotherapeuten einiges zu tun. Am vergangenen Mittwoch stieg er schließlich wieder in Mannschaftstraining ein, sodass der WHV in kompletter Besetzung auflaufen kann.

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15 TSV Bayer Dormagen 18:32
16 TV Großwallstadt 17:33
17 VfL Eintracht Hagen 17:33
18 HC Elbflorenz Dresden 16:34
19 Wilhelmshavener HV 16:34
20 HC Rhein Vikings 5:45

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