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geschrieben von Jochen Schrievers
23 Nov 2018

WHV hat Marschroute für Spiel in Ferndorf

© Timon Schneider

Auf den Wilhelmshavener HV  wartet am Sonnabend eine schwierige Aufgabe in der zweiten Handball-Bundesliga. Die Jadestädter müssen beim TuS Ferndorf ran, dem Aufsteiger, der in eigener Halle noch keinen Punkt abgegeben hat. „Dann müssen wir da eben Vorreiter sein“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann über die Partie, die um 19.30 Uhr in der Halle am Sportzentrum im westfälischen Kreuztal angepfiffen wird.

 

Dass die Ferndorfer bislang eine derart starke Saison gespielt  und sich bis auf Rang fünf in der Tabelle vorgeschoben haben, liegt laut Köhrmann an zwei Dingen. Zum einen verfüge  der TuS über ein eingespieltes Team, das in der dritten Liga überragend gewesen sei. Mit gerade einmal einem Minuspunkt stieg Ferndorf im Sommer auf. Und da liege der zweite Grund. Die Aufstiegseuphorie, die aufgrund der bisherigen Erfolge noch immer anhalte.

 

Aber auch spielerisch hat Ferndorf einige Trümpfe im Ärmel. Dazu gehört unter anderem der konsequente Einsatz von zwei Kreisläufern. Das zwingt den TuS jedoch immer wieder zu Wechseln zwischen Angriff und Abwehr. Hier sieht Köhrmann einen Ansatzpunkt, um zum Erfolg zu kommen. Bei schnellem Angriffsspiel der Jadehandballer würden zwangsläufig Lücken oder Schwachstellen in der Ferndorfer Abwehr entstehen. Wichtig sei dabei aber, nicht überhastet zu agieren. Im Videostudium der vergangenen Spiele des Gegners habe sich gezeigt, was gut funktioniere und was nicht. Aus den Fehlern der anderen wollen die Wilhelmshavener lernen und es selbst besser machen. 

 

Dafür müsse jeder einzelne an seine Leistungsgrenze gehen, fordert Köhrmann. „Wir brauchen jeden einzelnen Spieler“, erklärt er. Wo die jeweiligen Leistungsgrenzen liegen, sei jedoch aktuell recht unterschiedlich. So lagen René Drechsler und Tobias Schwolow fast die ganze Woche mit einem grippalen Infekt flach und sind heute sicherlich noch nicht wieder auf Maximalniveau. Immer besser läuft es hingegen bei Evgeny Vorontsov, der nach seiner langen Verletzungspause sowohl physisch als auch mental von Tag zu Tag stärker wird. 

 

Auch wenn er sich über die Schwere der Aufgabe im Klaren ist, glaubt Köhrmann an die Chance seines Teams. Dass der WHV auch auswärts für positive Überraschungen gut ist, hat er unter anderem bei TuSEM Essen bereits gezeigt. 

Tags: 2. Handball Bundesliga, Christian Köhrmann, Evgeny Vorontsov, TuS Ferndorf, Wilhelmshaven, Wilhelmshavener HVZurück zur Übersicht
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19 Wilhelmshavener HV 12:24
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