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geschrieben von Kathrin Kraft
27 Dez 2018

WHV verteilt Geschenke in Düsseldorf

© Benedikt Jerusalem
Ob es weihnachtliche Großzügigkeit gegenüber dem Tabellenletzten oder aber eigenes Unvermögen war, sei dem Urteil des Betrachters überlassen – auf jeden Fall aber hat der Wilhelmshavener HV sich am Mittwoch beim HC Rhein Vikings nicht mit Ruhm bekleckert. Das Kellerduell der 2. Handball-Bundesliga sah von der 14. Minute an die Gastgeber vorne, und das teils deutlich. Auch wenn der WHV in der zweiten Halbzeit besser in Tritt kam und das Spiel am Ende noch jede Menge Spannung bereit hielt, unterlagen die Gäste vom Jadebusen mit 34:35.

 


Bescherung am zweiten Weihnachtstag? Wir gewinnen zum Start der Rückrunde und beginnen eine Aufholjagd mit einem...

Gepostet von HC Rhein Vikings am Mittwoch, 26. Dezember 2018

Technische Fehler, unnötige Zeitstrafen und mangelhafte Torhüterleistungen machten es dem Tabellenschlusslicht aus Düsseldorf in der ersten Halbzeit nicht eben schwer, davonzuziehen. In dieser Phase war es vor allem Christian Hoße, der die Gäste vor Probleme stellte. Nach dem 6:6 zog die Heimmannschaft, die seit dem dritten Spieltag auf einen Sieg wartete, Tor um Tor davon und setzte sich auf 14:8 ab. 

 

Nach dem 14:18 zur Pause kam der WHV besser aus der Kabine und verkürzte auf zwei Treffer, nur um anschließend wieder auf fünf Tore zurückzufallen. Erst eine Auszeit von Trainer Christian Köhrmann brachte die Wilhelmshavener wieder in die Spur. Nach 45 Minuten waren seine Schützlinge erstmals wieder bis auf einen Treffer an die Rhein Vikings herangerückt, aber bis zum Schlusspfiff gelang es ihnen trotz guter Chancen nicht, mit den Gastgebern gleichzuziehen. Den letzten Wurf eine Sekunde vor dem Schlusspfiff entschärfte der auch ansonsten gut aufgelegte HC-Keeper Vladimir Bozic und hielt damit den 35:34-Erfolg für sein Team fest. Es wäre mehr möglich gewesen für den WHV.

 

Trainerstimme

Christian Köhrmann (WHV): "Mit einem Sieg wären wir für die Rückrunde dran gewesen. So wird die Aufgabe umso schwerer. Letztenendes dürfen wir gar nicht in Rückstand geraten. Doch wir haben uns zu viele Fehler geleistet. Danach war vielen der Druck und die Nervosität anzumerken und wir haben das Spiel früh weggegeben. Wenn wir auswärts 34 Tore werfen, muss das reichen. Aber so eine  Abwehr- und Torhüterleistung geht gar nicht. Das wird für uns ein harter Januar. Wir werden früh mit dem Training anfangen und ackern, um uns eine bessere Abwehrleistung zu erarbeiten."

Tags: 2. Handball Bundesliga, Christian Köhrmann, Wilhelmshavener HVZurück zur Übersicht
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19 Wilhelmshavener HV 12:24
20 HC Rhein Vikings 3:33

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