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geschrieben von Kathrin Kraft
18 Feb 2019

Neulinge im Trikot des Wilhelmshavener HV machen Lust auf mehr

© Frank Kruczynski

Christian Köhrmann freut sich auf die am Montag beginnende Trainingswoche seiner Zweitliga-Handballer. Nicht etwa, weil am kommenden Samstag der TSV Bayer Dormagen in der Nordfrost-Arena zu Gast ist, sondern vielmehr, weil heute die Arbeit mit den beiden neuen Spielern Angelo Grunz und Bartosz Konitz so richtig beginnt. Eine Trainingseinheit am Samstagmorgen in Aue haben die beiden Neulinge im Trikot des Wilhelmshavener HV bislang bestritten, ehe es abends in der Erzgebirgsarena gegen den EHV Aue schon einmal ernst wurde. 


Im Kader standen bei der 23:26-Niederlage des WHV beide Neuzugänge, auf der Platte durfte sich vorerst nur Konitz beweisen. Das lag aber auch daran, weil Keeper Dennis Doden einen grandiosen Einstieg ins Spiel erwischte und schon zwei Paraden zum Besten gab, ehe Tobias Schwolow den ersten Treffer der Partie markierte. Auch im weiteren Verlauf war Doden ein starker Rückhalt im Kasten und gab Trainer Köhrmann keinen Anlass, einen Wechsel vorzunehmen.


Bartosz Konitz begann seinen ersten Pflichtspielauftritt bereits nach guten zehn Minuten im halblinken Rückraum an der Seite von Mittelmann Schwolow. Sein erster Wurfversuch sauste über das Tor hinweg und auch für den Rest der 60 Minuten blieb er noch ohne Treffer, dennoch fand Christian Köhrmann bereits Lob für seinen neuen Angriffsspieler. „Er hat gleich Druck reingebracht, Leute gebunden und damit Platz für Tobi geschaffen“, sagte er und ist überzeugt: Wenn Konitz erst einmal eingespielt ist, ist er ganz viel wert für den WHV.
Ebenfalls ein Sonderlob verdiente sich Miladin Kozlina, der gerade einmal zweieinhalb Wochen länger Teammitglied der Jadestädter ist als Konitz und Grunz. Er bildete zusammen mit Daniel Andrejew den großgewachsenen und bullig gebauten Mittelblock der Wilhelmshavener Abwehr, der Keeper Doden Sicherheit gab und zudem dafür sorgte, dass der EHV Aue nur wenige Tore aus dem Rückraum erzielte.

 

Was Christian Köhrmann nicht gefiel, waren mehrere freie Würfe, die nicht zum Torerfolg führten und der immer wieder fehlende Spielfluss im Angriff. Der allerdings war zu einem Großteil auch den zahlreichen Zeitstrafen geschuldet, die der WHV hinnehmen musste. Allein im zweiten Durchgang waren es sieben an der Zahl.

Tags: 2. Handball Bundesliga, Christian KöhrmannZurück zur Übersicht
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15 TSV Bayer Dormagen 18:32
16 TV Großwallstadt 17:33
17 VfL Eintracht Hagen 17:33
18 HC Elbflorenz Dresden 16:34
19 Wilhelmshavener HV 16:34
20 HC Rhein Vikings 5:45

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