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geschrieben von Jochen Schrievers
03 Mär 2019

Hüttenberg schickt Wilhelmshaven mit Niederlage heim

© Jochen Schrievers/Archiv

Beim Wilhelmshavener HV läuft seit dem Jahreswechsel vieles besser. Doch im Zweitligaspiel bei den Handballern des TV Hüttenberg hat sich einmal mehr gezeigt, dass zumindest fast alles passen muss, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.  Am Samstag stimmten jedoch vor allem im ersten Durchgang einige Sachen nicht, sodass sich die Jadehandballer mit 25:30 geschlagen geben mussten.

 

Die Verstärkungen, die im Winter geholt wurden, sind dem Spiel des WHV deutlich anzumerken. In Hüttenberg reichte das alleine aber nicht aus. Zu viele freie Situationen blieben ungenutzt. „Allein in der ersten Halbzeit waren das zwei Siebenmeter, vier von Außen und einer vom Kreis. Dann gehst du eben mit vier Toren Rückstand in die Pause“, erklärte WHV-Trainer Christian Köhrmann. Hinzu kam, dass die Defensive auch nicht ganz so sattelfest war, wie noch gegen Dormagen. „Wir haben nicht konsequent  genug gegen den Ball gearbeitet“, sagte der Trainer. Dadurch  habe Hüttenberg zu große Räume bekommen und diese konsequent genutzt. Besonders ärgerlich sei, dass der WHV mehrfach die Chance hatte, auf einen Treffer heranzukommen. „Aber dann verwirfst du und auf der anderen Seite landet der Ball im Tor“, beschrieb Köhrmann. 
Ein weiterer Faktor war die Torhüterleistung vor dem Seitenwechsel. Zwei Paraden sind schlichtweg nicht genug.   Hüttenberg agierte clever und sehr geduldig. „Die haben ein gut eingespieltes Team“, lobte Köhrmann den Gegner.

 

Im zweiten Durchgang gestalteten die Jadehandballer die Begegnung zwar offen, schafften es aber nicht, die Partie noch zu drehen.
Eine Schrecksekunde gab es, als René Drechsler nach einem Foulspiel auf den Ellbogen fiel. Er wurde zunächst behandelt, kam dann aber zurück ins Spiel. Dennoch war  das Gelenk geschwollen. „Wir hoffen, dass das nur eine Prellung ist und er am Freitag wieder dabei ist“, sagte Köhrmann.

 

Auch wenn es mit dem erhofften Punktgewinn in Hüttenberg nicht geklappt hat, weiß doch jeder, dass die Saison noch nicht gelaufen ist. „Da geht noch was. Klassenerhalt ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, erläuterte der Wilhelmshavener Trainer. Und den nächsten Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt wollen die Wilhelmshavener am Freitag erreichen, wenn sie beim direkten Konkurrenten VfL Eintracht Hagen antreten müssen. Die Stimmung und Einstellung stimme jedenfalls im Team des WHV.

Tags: 2. Handball Bundesliga, Christian Köhrmann, TV 05/07 Hüttenberg, Wilhelmshaven, Wilhelmshavener HVZurück zur Übersicht
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15 TSV Bayer Dormagen 18:32
16 TV Großwallstadt 17:33
17 VfL Eintracht Hagen 17:33
18 HC Elbflorenz Dresden 16:34
19 Wilhelmshavener HV 16:34
20 HC Rhein Vikings 5:45

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