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geschrieben von Dennis Maslo
08 Mär 2019

Wilhelmshavener HV tritt bei Eintracht Hagen an

© Archiv
Nicht einmal ein Monat ist vergangen, seit der Wilhelmshavener HV zwei Neuzugänge verzeichnet hat. Im Februar kam unter anderem Bartosz Konitz vom VfL Eintracht Hagen in die Jadestadt und nun steht schon die erste Begegnung mit seinen alten Teamkameraden auf dem Plan. Denn die Zweitliga-Handballer des WHV sind am Freitagabend ab 20 Uhr zu Gast in Hagen und wollen dabei vor allem eins: Ein Zeichen im Kampf gegen den drohenden Abstieg setzen. 

Momentan stehen die Jadestädter auf dem vorletzten Rang in der Tabelle und das auch trotz ihres 34:24-Sieges gegen den TSV Bayer Dormagen vor zwei Wochen. Dieser Erfolg hat den Wilhelmshavener Trainer Christian Köhrmann und sein Team jedoch beflügelt. Sie gehen selbstbewusst und optimistisch in die anstehenden Partien. Das stellten sie beim TV 05/07 Hüttenberg in der Vorwoche unter Beweis – dennoch unterlagen die Jadestädter auswärts mit 25:30. Das soll heute anders laufen: Köhrmann und sein Team haben den anstehenden Kontrahenten im Vorfeld genau unter die Lupe genommen und dabei einige Stärken und Schwächen erkannt. Besonders das schnelle Umschaltspiel des VfL ist dem Wilhelmshavener Coach dabei in Erinnerung geblieben. „Eine gute Verteidigung fängt schon damit an, dass man seinen Angriff zu Ende spielt“, erklärt Köhrmann. Sein Team soll nicht nur im Spiel nach vorne konsequenter auftreten, sondern im richtigen Moment den Weg zurück in die eigene Hälfte gehen und dort zur Stelle sein.

 Köhrmann weiß aber auch, dass es die Wilhelmshavener mit individuell starken Gegnern zu tun bekommen. Vor allem der Hagener Neuzugang Valentin Schmidt (kam im Januar von der SG BBM Bietingheim) ist dabei im Vorfeld schwer einzuschätzen und könnte bei den Wilhelmshavenern für Probleme sorgen. Dennoch gehen die Jadestädter gelassen  in die Partie und lassen sich auch vom derzeitigen Tabellenstand nicht aus der Ruhe bringen. „Wir sind das ja schon gewohnt“, sagt Köhrmann zum Kampf um den Klassenerhalt. Bereits in der vorherigen Saison mussten die Jadestädter lange zittern und dennoch hat es am Ende geklappt. Übrigens trafen sie damals am drittletzten Spieltag auf Hagen und setzten sich in der heimischen Nordfrost-Arena deutlich mit 31:23 durch. 

Aber nicht nur für Wilhelmshaven wird es langsam eng. Auch Hagen muss ein Zeichen im Kampf gegen den Abstieg setzen. Im unteren Teil der Tabelle liegen alle Mannschaften im Hinblick auf die Punkte dicht beieinander. Zudem hat Hagen in diesem Jahr noch kein Spiel gewonnen – zuletzt siegten die heutigen Gastgeber am 22. Dezember des vergangenen Jahres mit 22:21 beim TuS Ferndorf. Somit teilen beide Teams ein Schicksal – sie sind in der Gefahrenzone und wollen mit einem Sieg im heutigen Spiel einen Schritt aus diesem Bereich machen. 

Tags: 2. Handball Bundesliga, Wilhelmshaven, Wilhelmshavener HVZurück zur Übersicht
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Tabelle


15 TSV Bayer Dormagen 18:32
16 TV Großwallstadt 17:33
17 VfL Eintracht Hagen 17:33
18 HC Elbflorenz Dresden 16:34
19 Wilhelmshavener HV 16:34
20 HC Rhein Vikings 5:45

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